Spieltag 10. März 2012
TV Refrath - SV Wachtberg 1:3 (23:25, 22:25, 25:22, 17:25)
„Köln, 10.03.2012: Mit dem Überraschungserfolg aus dem letzten Wochenende im Rücken wollten die Wachtberger Damen heute im Rückspiel gegen TV Refrath versuchen lange „im Spiel“ zu bleiben, um möglichst mit guter Moral in die letzten beiden Rückrundenspiele zu gehen. Das bedeutete viel Arbeit, um sich gegen die auf einzelnen Positionen block- und angriffsstarken Refratherinnen nicht demoralisieren zu lassen. Wie im Hinspiel suchten die Wachtbergerinnen ihr Glück im starken Aufschlagspiel, da Refrath dort Schwächen zeigten. Doch es kam etwas anders. Ebenfalls starke Angriffe über die Mitte und Außen bescherten Wachtberg eine komfortable Führung im ersten Satz mit 15:10. Leider schaffte man es nicht diese Führung weiter auszubauen, sondern scheiterte oft an sich selbst und brachte Refrath so wieder ins Spiel. Andererseits wollte offenbar Refrath aber auch nicht so recht und so hieß es am Ende des ersten Satzes 25:23 für Wachtberg. Der zweite Satz entwickelte sich fast ausgeglichen. Vom Tabellenunterschied war hier überhaupt nichts zu spüren. Wachtberg behielt während des kompletten Satzes eine knappe Führung, da man in allen Bereichen fast ausgeglichen agierte. Zum Ende brachten starke Angriffsleistungen durch Mira H. über Außen Wachtberg den zweiten Satzgewinn mit 25:22. „Wer hätte das gedacht, dass wir hier 2:0 in Führung liegen.“, fragt sich der Trainer des SV Wachtberg. Mit viel Disziplin und starken Willen hier eventuell wieder eine Sensation zu schaffen erspielte sich Wachtberg den Respekt des Gegners. Mit 22:25 ging der dritte Satz zwar an Refrath, doch im vierten Satz zeigten die Wachtbergerinnen außerordentlichen Willen und gewannen diesen mit 25:17. Die zweite Sensation war damit perfekt und der Klassenerhalt somit so gut wie sicher. „Ich glaube den Sieg wollten wir heute eher als Refrath. Möglicherweise war bei Refrath auch schon die Luft raus, da es für sie in der Tabelle um Nichts mehr ging.“, so der Trainer. Mit diesem Sieg dürfte Wachtberg der Klassenerhalt schon frühzeitig gesichert haben. Eine tolle Leistung der Mannschaft. Mal sehen, ob sie noch hungrig genug für die letzten beiden Spiele sind.“
Spieltag 18./19. Februar 2012
SV Wachtberg - TSV Bayer Leverkusen III 3:2 (16:25, 25:21, 22:25, 26:24, 15:10)
„Wachtberg, 04.03.12: An diesem Sonntagvormittag traf die 1. Damenmannschaft von SV Wachtberg erneut auf die 3. Damenmannschaft von Bayer Leverkusen. Für die deutliche 0:3-Niederlage aus der Hinrunde wollte das Team um Michael R. sich auf jeden Fall revanchieren und zeigen, dass man aus den Fehlern gelernt hat. Hierfür traf die Mannschaft bereits früher als gewohnt in der Heimhalle ein, um noch das ein oder andere auszuprobieren. „Jetzt zum Ende der Saison wird jedes Spiel für uns zum Endspiel. Von daher muss ich von meiner Mannschaft erwarten, dass sie diese Situation sehr ernst nimmt.“, sagt der Trainer des SV Wachtberg kurz vor dem Spiel. Den ersten Satz begannen beide Mannschaften sehr verhalten. Die Ballwechsel dauerten oft nicht lange, da durch Eigenfehler beider Mannschaften die Punkte schnell verteilt waren. Zur Mitte des Satzes führte Wachtberg mit 12:11, musste dann aber durch wiederholte schlechte Annahme Leverkusen auf 15:12 vorbeiziehen lassen. Anschließend nutze Leverkusen die Wachtberger Blockschwäche auf der Diagonalposition aus, so dass Wachtberg den ersten Satz deutlich mit 16:25 verlor. In der Satzpause beschwor der Wachtberger Trainer seine Spielerinnen noch einmal auf die Spielstrategie ein, die gegnerischen Schwächen besser auszunutzen. Dies klappte dann im zweiten Satz besser. Die Wachtberger Führung beim Stand von 12:9 gaben die Damen dann nicht mehr aus der Hand und gewannen nach 22 Minuten den zweiten Satz mit 25:21. Im dritten Satz zeigten beiden Mannschaften Volleyball auf hohem Niveau. Keine der beiden konnte sich lange Zeit einen Punktevorsprung erarbeiten. Erst beim Stand von 16:19 nahm Wachtberg die erste Auszeit und kämpfte sich durch starke Blockleistung auf ein 20:21 wieder heran. Ein Abwehrfehler jedoch beendete diesen Satz mit 22:25, so dass Leverkusen nun nach Sätzen 2:1 führte. „Wir haben im Grunde fast alles richtig gemacht. Am Ende fehlte uns aber die nötige Ruhe, um hier zu bestehen.“, so der Trainer des SV Wachtberg. Dies wird er seinen Damen wohl in der Satzpause noch einmal ans Herz gelegt haben. Denn es folgte mit Abstand der spannendste Satz in diesem Spiel. Wachtberg mit leichten Vorteilen zu Beginn des vierten Satzes, da Leverkusen vermehrt unruhig wurde und einige Eigenfehler produzierte. So führte Wachtberg zwischenzeitlich mit 12:9 als Leverkusen seine erste Auszeit nahm. Diesen Vorsprung konnten die Wachtberger Damen bis zum 20:17 halten und hatten anschließend beim 24:21 zwei Satzbälle. Leverkusen glich jedoch noch zum 24:24 aus als Mareike B. aus Wachtberg zum Aufschlag musste. Durch druckvolle Aufschläge blieb Leverkusen harmlos im Angriff, so dass das Wachtberg die Gelegenheit nutzte die letzten beiden Punkte zu machen. Wachtberg gewann somit nach 25 Minuten diesen vierten Satz mit 26:24. Im fünften und letzten Satz zeigte Wachtberg die mental stärkere Vorstellung. Obwohl man früh mit 2:6 in Rückstand geriet und bei 4:8 noch einmal die Seiten wechselte, kämpfte man sich in der entscheidenden Phase noch einmal heran als Alice H. mit einer Aufschlagserie Wachtberg mit 12:9 in Führung brachte. Das brach offenbar Leverkusen den letzten Willen und als sie dann noch versuchten einige Entscheidungen des Schiedsgerichts zu diskutieren war es vorbei. Wachtberg schaffte die Sensation und gewann den Satz mit 15:10 und das Spiel 3:2. „Diesen Sieg hatten wir ja gar nicht auf der Rechnung. Umso erfreulicher ist es natürlich, dass wir hier zwei Punkte gegen Abstieg mitnehmen.“, meinte im Anschluss ein strahlender Trainer. Damit hat Wachtberg nun 10:20 Punkte und kann mit einem weiteren Sieg in den letzten drei verbleibenden Spielen den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen. Wir drücken die Daumen.“
Spieltag 03/04.März
TuS Mondorf - SV Wachtberg 3:1 (20:25, 25:17, 25:16, 25:17)
Kölle, 18.02.12: Zu einem Spiel an einem ungewöhnlichen Tag ging es für die 1. Damenmannschaft diesmal nach Köln. Mitten in der Karnevalssession sollten sie am Karnevalssamstag mitten in Köln gegen die Damen des TuS Mondorf ran. Im Rückspiel gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Landesliga 2 erhoffte man sich natürlich eine ähnlich spannende Begegnung wie im Hinspiel als Wachtberg den favorisierten Mondorferinnen erst im fünften und entscheidenden Satz unterlag. Bei der Mannschaftsaufstellung konnte der Wachtberger Trainer im Grunde aus den Vollen schöpfen, da trotz (oder gerade wegen der Umstände?) alle mitgereist waren. Zu Beginn des ersten Satzes konnte Mondorf jedoch durch starke Aufschläge sich eine frühe Führung erarbeiten als Wachtberg beim Stand von 5:11 die erste Auszeit nahm. Anschließend verschlug die Mondorfer Spielerin ihren Aufschlag, so dass Alice H. für Wachtberg an den Aufschlag ging. Sie und starke Angriffe über die Mitte führte Wachtberg wieder auf 11:11 heran als das Aufschlagrecht wieder wechselte. Jedoch schaffte es Mondorf nicht weiter den Druck im Aufschlag aufrecht zu halten und so erspielten sich Wachtberg erstmals eine Führung zum 20:18. Dann war es Mareike B., die am Ende nervenstark die letzten beiden Aufschläge gut in Richtung Gegner bringen konnte, der dadurch wiederum Schwierigkeiten in der Annahme und im Spielaufbau hatte. Die fehlenden beiden Punkte fielen dann schließlich durch zwei Schnellangriffe zum 25:20 für Wachtberg. Leider konnte Wachtberg an diese Leistung des ersten Satzes in den nachfolgenden Sätzen nicht mehr anknüpfen. Es folgten wieder viel zu viele Eigenfehler und Unkonzentriertheit. Außerdem lag die Blockleistung weit hinter den Möglichkeiten zurück. Die Sätze zwei bis vier gingen dann folgerichtig 17:25, 16:25 und 17:25 nach Mondorf. „Da standen wir teilweise völlig neben uns.“, kommentiert der Trainer des SV Wachtberg völlig emotionslos. Na dann hoffen wir mal, dass die Spielerinnen den Schuss sozusagen gehört haben. Denn für die letzten vier Spiele der Rückrunde sind mindestens zwei Siege notwendig, um sicher in der Liga zu bleiben. Kölle alaaf.“
Spieltag 11./12. Februar 2012
TV Menden - SV Wachtberg 3:0 (25:13, 26:24, 25:15)
„Sankt Augustin-Menden, 11.02.2012: Mit einer großen Portion Selbstbewusstsein ging die 1. Damenmannschaft des SV Wachtberg nach dem letzten Sieg heute in die Partie gegen den TV Menden ins Spiel. Dass das heute wieder eines dieser Spiele war, in dem man seine Chancen suchen musste, war klar. Von daher wieder eine ganz schwere Aufgabe für die Mannschaft. Denn der TV Menden zeigte gleich im ersten Satz, dass er keine Zweifel daran aufkommen lassen will, wer hier heute die Punkte mit nach Hause nimmt. Durch druckvolle Aufschläge und entsprechend unsichere Annahme lagen die Damen aus Wachtberg sehr schnell mit 6:12 hinten. Nach der ersten Auszeit besserte sich das Bild nicht sonderlich. Im Gegenteil. Wachtberg hatte immer mehr Mühe mit seinem Spielaufbau. Und so war man am Ende sicherlich mit einem 13:25 noch gut bedient. Jetzt hieß es nur Abhaken und nach vorne schauen. Das taten sie auch. Ohne Umstellung in der Aufstellung schenkte der Trainer ihnen noch einmal das Vertrauen und viel Wut im Bauch legten die Damen gleich richtig gut los. Da Menden in der Annahme nun etwas schwächelte kamen die Wachtbergerinnen schnell zu einer 7:3 Führung und der ersten Auszeit durch Menden im zweiten Satz. Man merkte nun, dass die Wachtberger Damen sich hier überhaupt nicht verstecken brauchten. Vor allem am starken Diagonalblock von Alice H. bissen sich die Mendenerinnen oft die Zähne aus. Folgerichtig führten die Wachtbergerinnen zum Ende des Satzes mit 23:20 und brauchten lediglich zwei Punkte zum Satzausgleich. Doch diese wollten irgendwie nicht fallen. Zu unsicher und zu verkrampft, als wolle man den schnellen Punkterfolg so schien es, brachte man sich um die Möglichkeiten. Selbst eine Auszeit und Spielerwechsel brachten nicht die erhofften Punkte und so verlor man diesen Satz nach 27 Minuten mit 24:26. Die Enttäuschung war sichtlich groß. „Da fehlt uns sicherlich noch die Erfahrung solche Situationen für uns zu entscheiden.“, sagte der Trainer, „Viel wichtiger ist aber, niemals aufzuhören an sich zu glauben. Dies hat meine Mannschaft heute nicht durchgängig gezeigt.“ Trotz des Rückschlags im zweiten Satz, zeigten die Damen im dritten Satz anfänglich immer noch sehr viel Mut und Kampfgeist. Hier konnte besonders Mareike B. im Schnellangriff oft erfolgreich sich durchsetzen und so den Satz bis zum 11:13 noch offen halten. Doch der dann anschließende Einbruch in der Annahme war ausschlaggebend, dass Menden weiter davonzog und am Ende den Wachtbergerinnen ein 15:25 und 0:3 nach Sätzen bescherte. „Ärgerlich natürlich, dass wir den zweiten Satz nicht gewinnen konnten. Aber wir sollten uns nicht verrückt machen. Das Lehrgeld zahlen wir gerne, um in den anderen wichtigen Spiele hoffentlich davon zu profitieren.“, resümiert der Trainer des SV Wachtberg. Na dann hoffen wir mal auch, dass sich das irgendwann auszahlt…“
SV Leuscheid - SV Wachtberg II
Bericht folgt ...
Sieglarer TV - SV Wachtberg III 3:1 (26:24, 25:13, 21:25, 25:22)
Bericht folgt ...
Spieltag 04./05. Februar 2012
SV Wachtberg - Hennefer TV 3:0 (25:22, 25:19, 25:20)
Wachtberg, 04.02.12: Am heutigen Samstag bestritt die 1. Damenmannschaft des SV Wachtbergs wieder ein Schicksalsspiel. Es ging den Tabellenletzten aus Hennef, der nur mit zwei Punkten Abstand hinter Wachtberg ebenfalls noch alle Möglichkeiten hat im Kampf um den Klassenerhalt mitzureden. Das heißt, mit einem Sieg der Wachtberger Damen hätte man sich heute ein gutes Polster auf die direkten Verfolger verschaffen können. Und mit einer Niederlage wäre allerdings „die Kirche am Brennen“, wie man so schön sagt. „Wir haben natürlich versucht uns genau auf dieses Spiel entsprechend vorzubereiten und einzustellen. Doch manchmal gibt es Momente, wo man sich fragt, warum heute?“, fragte der Trainer vor dem Spiel. Er beschreibt damit in etwa das Gefühl, dass einen Trainer widerfährt, wenn man ruft und keiner kommt. Wie wahr. Zu diesem Spiel hätte man selbstverständlicherweise eigentlich das komplette Team aus Wachtberg erwartet. Doch aus verschiedensten Gründen, teilweise auch nur unglücklich, waren viele Spieler nicht dabei. Selbst bei der Aufwärmung spielten sich gerade einmal sechs Spielerinnen aus Wachtberg ein. Dann kam mit großer Erleichterung die für das Spiel der Wachtbergerinnen wichtige Spielerin Maria D. doch noch, obwohl sie wegen einer übertriebenen Nacht mit Übelkeit zu kämpfen hatte. Die Damen aus Wachtberg begannen den ersten Satz so als hätten sie nur auf dieses Spiel gewartet. Hoch konzentriert und mit viel Einsatzfreude erspielte man sich eine frühe 6:2 Führung. Doch dann schien das Schicksal wieder zuschlagen zu wollen als beim Spielstand von 8:6 die Wachtberger Spielerin Alice H. nach einer Blockaktion mit schmerverzehrter Miene auf dem Boden liegen blieb und sich den Fuß hielt. Erst nach zwei hintereinander genommene Auszeiten war glücklicherweise klar, dass Alice H. doch wieder spielen konnte. Nach dem Motto jetzt erst recht, spielten die Damen unbeeindruckt weiter und spielten vor allem über die Außenpositionen sehr erfolgreich. Da dem Wachtberger Trainer keine Auszeitmöglichkeit mehr verblieb, hoffte er natürlich, dass keine bedrohlichen Phasen mehr für Wachtberg entstehen würden. Die entstanden jedoch für den TV Hennef als der Trainer beim Stand von 17:13 und 20:14 für Wachtberg seinen Auszeiten nahm. Zum Ende des Satzes wurde es noch einmal richtig spannend als Wachtberg beim Stand von 24:18 eigentlich nur noch einen Punkt benötigte, dieser jedoch einfach nicht fallen wollte. Machte sich etwa Nervosität breit? Der Trainer setzte auf eine Auswechslung (viele waren ja nicht möglich) von Helen R. mit Lena G. Dann endlich fiel der letzte Punkt durch eine gefühlvolle Angriffsfinte von Mareike B. über den Hennefer Block zum 25:22 nach 27 Minuten für Wachtberg. Mit dem Wissen, dass erst ein kleiner Schritt gemacht wurde, setzten die Wachtbergerinnen gleich im zweiten Satz die Verhältnisse klar, wer hier heute unbedingt den Sieg haben möchte. Zweifelsohne zeigten sie eine beeindruckende Konstanz. Vor allem die Eigenfehlerquote –oft ein Problem bei den Wachtbergerinnen- hatte dieses Mal den besten Wert der Saison. Der Hennefer TV wiederum merkte wohl bereits früh, dass hier heute nicht nur der Gegner zu schlagen ist, sondern sie erst einmal sich selbst mehr überzeugen müssten, um hier um den Sieg mitzuspielen. So spielte sich der SV Wachtberg druckvoll Punkt um Punkt einen komfortablen Vorsprung bis zum 23:13 heraus, als man plötzlich wohl mit den Gedanken schon im dritten Satz war. Ohne den entsprechenden Mut zum Satzende ließ man die Henneferinnen wieder unnötig bis auf 24:19 herankommen. Einer Auszeit und dem wie schon aus dem ersten Satz erfolgreichen Spielerwechsel war es wohl zu verdanken, dass dieser Satz mit 25:19 an den SV Wachtberg ging. Mit dem 2:0 nach Sätzen im Rücken fehlte den Wachtbergerinnen nun nur noch ein Satz, um die so wichtigen Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Doch Volleyball wäre nicht der Sport, wo ein sicher geführtes Spiel in der Regel auch gewonnen wird. Das dachte sich wohl auch der Hennefer TV rückblickend auf das Hinspiel als Hennef eine 2:0 Führung noch verspielte und 2:3 gegen Wachtberg verlor. Kam es diesmal anders herum? Der Verlauf des dritten Satzes hätte so manchen –zumindest anfänglich- kurzzeitig daran erinnern können. Hennef spielte trotz des Rückstandes mit etwas mehr Mut und konnte so nun einige Ballwechsel hintereinander diesmal für sich gewinnen. Nach der zweiten Auszeit durch Wachtberg beim 10:14 wechselte Wachtberg auf der Zuspielposition. Helen R., die heute als einzige Auswechselspielerin für quasi jede Position hätte spielen müssen, kam für Lena K im Zuspiel. Eine Aufschlagserie von Helen R. führte Wachtberg dann erstmals wieder in Führung zum 20:19 nach einem 15:19 Rückstand. Zu diesem Zeitpunkt war dann wohl der letzte Wille von Hennef geknackt und so konnte am Ende Laura S. ebenfalls mit einer Serie von Aufschlägen den Satz mit 25:20 und das Spiel mit 3:0 für Wachtberg entscheiden. Den Damen war sichtlich die Erleichterung über diesen entscheidenden Sieg anzusehen. Auch Maria D. war ziemlich froh, dass das Spiel nicht länger gedauert hat. Wer weiß wie sich die Konstitution noch entwickelt hätte. „Ich glaube das Entscheidende war heute, dass wir den Sieg mehr wollten als Hennef. Und wenn man bedenkt, unter welchen Voraussetzungen wir gespielt haben, kann ich meinen Damen nur mein Kompliment ausdrücken.“, sagte der Trainer des SV Wachtberg. Mit diesem Sieg verbessert sich nun die Situation für die 1. Damenmannschaft für den Klassenerhalt. Aber geschafft ist es noch nicht. Dafür muss noch mindestens ein Sieg her. Na dann, viel Erfolg.“
SV Wachtberg II - Meckenheimer TuS
Bericht folgt ...
SV Wachtberg III - Hennefer TV III
Bericht folgt ...
Spieltag 28./29. Januar 2012
SV Wachtberg - MTV Köln II 1:3 (14:25, 25:21, 6:25, 19:25)
„Köln, 28.01.12: Mit keinen großen Erwartungen und dazu noch die bittere Niederlage in den Köpfen von letzter Woche ging es für die 1. Damenmannschaft des SV Wachtberg an diesem Wochenende nach Köln zum derzeitigen Tabellenführer MTV Köln II. „Wir wollen heute lediglich den Fokus auf bestimmte Bereiche setzen zur Vorbereitung auf das nächste Spiel (gegen Hennef). Außerdem brauchen wir hier uns keinem Druck zu unterwerfen. Vielleicht gelingt es uns ja dadurch die Spannung wieder aufzubauen.“, so der Trainer. In der recht kühlen Halle von Köln brauchten beide Mannschaften etwas, um erst einmal in Fahrt zu kommen. Hinzu kam, dass die Mittelangreiferinnen Mira H. mit einer Abduktorenverletzung in das Spiel ging und auch Mareike B. sich beim Einspielen Rückenbeschwerden zuzog. Keine optimalen Bedingungen also. Den ersten Satz konnten die Wachtbergerinnen zwar sehr lange ausgeglichen gestalten, doch mit zunehmenden Druck der Kölnerinnen vor allem über die Außenposition verlor man den Anschluss und den Satz am Ende mit 14:25. Nach der Satzpause begannen die Wachtbergerinnen wie vom Trainer beabsichtigt völlig unbeeindruckt den zweiten Satz. Hier erkämpfte man sich gleich zu Beginn eine 7:5 Führung, die sogar höher hätte ausfallen können, wenn man nicht so viele Aufschläge gleich ins Aus befördert hätte. Aber auch Köln wirkte in diesem Satz nicht so wach und spielte phasenweise sehr unkonzentriert. Wachtberg spielte weiter furchtlos und konnte sogar die Führung bis zum 15:12 bei der zweiten Auszeit von Köln halten. Beim Stand von 17:13 agierte Wachtberg dann viel zu harmlos im Angriff. Auch das Zuspiel wurde immer unpräziser, so dass der MTV Köln Punkt für Punkt aufholte. Beim Stand von 17:18 kam Lisa E. für Lena K. im Zuspiel ins Spiel. Einer Serie von starken Sprungaufschläge von Alice H. und wieder aggressiverem Einsatz war es dann zu verdanken, dass Wachtberg wieder in Führung ging. Am Ende gewann Wachtberg durch einen Angriffsfehler der Kölnerinnen verdient den zweiten Satz mit 25:21. Was dann aber im dritten Satz folgte, kann jeden Trainer nur zur Verzweiflung bringen. Es klappte auf einmal so gar nichts mehr bei den Wachtberger Damen. Ziemlich glücklos und einer unterdurchschnittlichen Leistung in allen Bereichen schaffte es Wachtberg nicht einmal bei eigenem Aufschlag einen Punkt zu machen. Kopfschütteln beim Trainer. Und so verlor man diesen Satz folgerichtig bereits nach 14 Minuten mit 6:25. „Unbegreiflich. Nur abhaken und nach vorne schauen. Das Spiel ist ja noch nicht zu Ende.“, sagte ein noch hoffnungsvoller Trainer. Seine Hoffnungen konnten seine Spielerinnen jedoch zu Beginn des vierten Satzes noch nicht erfüllen. Nur sehr langsam erholte sich das Team von diesem deutlichen Satzverlust und musste anfänglich Köln wieder mit 7:3 davonziehen lassen. Nach einer Auszeit durch Wachtberg versuchte der Wachtberger Trainer noch einmal seine Damen einzuschwören, dass hier nichts verloren ist und sie (die Spielerinnen) nur Geduld haben müssten. Anschließend hielten starke Abwehrleistungen von Janine K. die Wachtbergerinnen weiter im Satz und so kämpften sie sich bis zum 7:7 Ausgleich. Und auf einmal war man wieder im Spiel. Das spürten auch die Kölnerinnen, die ihrerseits viele Punkte leichtfertig vergaben. Bei der zwischenzeitlichen Führung zum 18:17 ließ bei Wachtberg aber wieder die Konzentration nach und so verlor man durch einem glücklichen Netzroller der Kölnerinnen diesen Satz mit 19:25 und das Spiel mit 1:3 nach Sätzen. „Wenn wir es doch schaffen könnten unser Niveau länger aufrecht zu halten, bin ich mir sicher, könnten wir noch viel mehr erreichen.“, so der Trainer des SV Wachtberg. Das hoffen wir alle für das kommende, wichtige Spiel um die Abstiegsplätze nächste Woche gegen den TV Hennef. Da wird die vollste Aufmerksamkeit erforderlich sein, um endlich wieder einen Sieg nach Hause zu bringen.“
SV Wachtberg II - TV Rosbach 0:3 (16:25, 15:25, 17:25)
Bericht folgt ...
SV Wachtberg III - Troisdorfer LG 3:0 (25:14, 25:19, 25:10)
Bericht folgt ...
Spieltag 21./22.´Januar 2012
SV Wachtberg - SV RW Röttgen II 2:3 (23:25, 25:17, 24:26, 25:20, 13:15)
Leverkusen, 21.01.12: Mit dem Beginn der Rückrunde hat die 1. Damenmannschaft des SV Wachtbergs gleich die Möglichkeit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu schaffen. Denn der Gegner, die 2. Damenmannschaft des RW Röttgen, ist ebenfalls abstiegsbedroht und so konnte man ein spannendes Spiel erwarten. Das Spiel begann gleich auf hohem Niveau. Beide Mannschaften wussten um ihre Situation im Abstiegskampf und so spielten beide mit dem letztem Einsatz und Willen. Wenige Eigenfehler machten den ersten Satz lange ausgeglichen. Eine knappe Wachtberger Zwei-Punkte-Führung beim 14:12 brachte die erste Auszeit für Röttgen. Die Wachtbergerinnen agierte weiter mit guter Feldabwehr und konnten die Führung bis zu einem 20:17 weiter ausbauen. Anschließend machte Röttgen aber mit viel Druck im Angriff vier Punkte nacheinander und konnte sich so die Führung zurückholen. Bei der dann ersten Auszeit von Wachtberg beim 20:21 wurde noch einmal verinnerlicht, dass heute sehr viel auf dem Spiel steht. Leider konnte die Wachtbergerinnen dies nicht umsetzen und so verloren sie den ersten Satz nach 21 Minuten knapp mit 23:25. Ohne Änderung in der Aufstellung bei Wachtberg ging es in den zweiten Satz. Und hier zeigten die Damen gleich eine konzentrierte Leistung als Röttgen in der ersten Mannschaftsrotation nicht einen Punkt selbst erspielte. Zu dieser Zeit stand es bereits 14:6 für Wachtberg als Röttgen dann seine erste Auszeit nahm. Diese wirkte sich jedoch nicht mehr auf den Spielverlauf aus, so dass die Damen aus Wachtberg den zweiten Satz sicher nach 18 Minuten mit 25:17 nach Hause brachten. Der dritte Satz glich dann wieder dem ersten Satz. Beiden Mannschaften starteten wieder sehr konzentriert. Keiner konnte aber so richtig den anderen unter Druck setzen. Erst am Ende, als der Druck größer wurde, schlichen sich dann auch die Eigenfehler ein, die fast spielentscheidend sein können. Beim Stand von 23:23 wechselte Wachtberg daher bei eigenem Aufschlag als Helen R. für Alice H. an den Aufschlag ging. Sie machte ihr Sache gut und konnte gleich mit dem ersten Aufschlag die Wachtberger Führung und Satzball zum 24:23 erzielen. Nach einer Auszeit von Röttgen scheiterte sie aber dann an den Nerven und verschlug den zweiten Aufschlag zum 24:24 Ausgleich. „Ein typischer Auszeit-Punkt.“, so der verzweifelter Trainer der Wachtbergerinnen. Röttgen ließ sich nicht lange bitten und konnte durch zwei gelungene Angriffe den Satz schließlich mit 25:23 für sich entscheiden. Mit Ruhe und Motivation für den vierten Satz wirkte der Wachtberger Trainer auf die Damen ein. Wenige Eigenfehler brachten beiden Mannschaften bis zu einem 16:16 als starke Sprungaufschläge auf Mareike B. Wachtberg auf 21:16 den Röttgenern enteilte. Röttgen nahm dann noch einmal bei 23:18 eine Auszeit aber Wachtberg ließ am Ende nichts mehr anbrennen und gewann den vierten Satz 25:20. Im entscheidenden fünften Satz war Wachtberg wahrscheinlich ein wenig irritiert von zwei Spielerinnen aus Röttgen, die im Laufe des vierten Satzes in die Halle kamen. Denn die stellte Wachtberg von einige Probleme. Röttgen führte schnell mit 8:4 und 11:7 als nach einer Auszeit die Wachtbergerinnen sich zwar ein letztes Mal anfeuerten aber leider am Ende beim Stand von 11:14 den letzten Satz denkbar knapp mit 13:15 verloren. „Ich kann heute niemandem einen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat eine tolle geschlossene Leistung gezeigt. Leider haben wir nur wieder die entscheidenden Situationen nicht gemeistert und somit einen Matchball im Abstiegskampf vergeben.“, so der Trainer der Wachtberger Damen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu Letzt. Und so bleiben den Wachtbergerinnen sicherlich noch Möglichkeiten den Klassenerhalt zu schaffen. Doch auch ein Spiel, dass man nach Punkten zwar gewonnen hat, muss man Ende auch nach Sätzen gewinnen. Ansonsten ist es leider nichts wert.“
SV Wachtberg III -SV Wachtberg II 3:2 (13:25, 25:22, 25:15, 15:25, 15:8)
Bericht folgt ...
Spieltag 14./15. Januar 2012
SSF Fortuna Bonn II - SV Wachtberg 3:0 (25:22, 25:17, 25:14)
„Hennef, 14.01.12: Eine unerwartet deutliche 0:3 Niederlage mussten die 1. Damenmannschaft des SV Wachtbergs am letzten Spieltag der Hinrunde gegen die Mannschaft vom SSF Fortuna Bonn II hinnehmen. Der Gegner, der bis zu diesem Spiel lediglich zwei Spiele gewinnen konnte, spielte unbeeindruckt von der Tabellensituation und hatte auch nur im ersten Satz etwas Mühe gegen Wachtberg. Die Wachtbergerinnen begannen anfänglich unkonzentrierter als Bonn und fanden auch während des Satzes nie so richtig zu ihrem gewohnten Spiel. Vor allem in der sonst so stabil stehenden Annahme lief nicht besonders viel zusammen. Das zeigte sich auch im Spielstand als SSF Bonn früh mit 14:9 sich einen guten Vorsprung erspielen konnte. Wachtberg kam dann zwar noch einmal bis 16:17 und 22:24 heran, musste aber dann den ersten Satz mit 22:25 an Bonn abgeben. „Ein Satz, in dem man nur drei direkte Punkte im Angriff erzielen konnte, ist absolut indiskutabel.“, so der Schluss des Wachtberger Trainers nach dem ersten Satz. Selbst eine Umstellung der Annahme im zweiten Satz brachte leider nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil. Beim Stand von 2:3 war Wachtberg plötzlich wie paralysiert. Lange Zeit waren sie nicht einmal in der Lage den gegnerischen Aufschlag abzunehmen. Bonn zog schnell mi t 13:2 davon und hatte am Ende wenig Mühe den Satz mit 25:17 für sich zu entscheiden. „Da fehlte uns zum größten Teil die Konstanz in allen Bereichen. Wir haben nur in sehr wenigen Phasen zeigen können wozu wir sonst in der Lage sind. Das ist ärgerlich.“, so der Trainer. Obwohl die Mannschaft oft bei einem hoffnungslosen Rückstand wieder Anschluss fand, merkte sie wohl, dass heute irgendwie nicht viel drin sein wird. Und so schien die Resignation stärker zu sein als der sonst übliche starke Kampfeswille. Die Probleme in der Annahme und im Angriff waren weiter präsent. In einem fast unspektakulären letzten Satz spielte Bonn in gerade einmal 17 Minuten den Satz runter und besiegte Wachtberg 25:14 und so konnte der Trainer dem Spiel nur eine positive Sache dem Spiel abgewinnen: „Zum Glück war es nicht das letzte Spiel…“ In diesem Sinne hoffen wir auf eine erfolgreiche Rückrunde und dem Erreichen des Saisonziels „Klassenerhalt“. Vielleicht wären ja ein paar Zuschauer für ein wenig Unterstützung hilfreich. Die Damen können´s gebrauchen.
SV Wachtberg II - Sieglarer TV 3:2 (25:14, 19:25, 10:25, 26:24, 15:8)
Bericht folgt ...
SV Wachtberg III - SV Leuscheid 1:3 (15:25, 25:19, 10:25, 18:25)
Einen schwachen Tag erwischten die jüngsten Damen dieses Wochenende.
Zu keiner Zeit konnten sie ihr wahres Potential abrufen. Zwar fehlte mit Isabel die nominelle Mannschaftsführerin, trotzdem darf man im Erwachsenenbereich nicht so zögerlich und verhalten spielen. Hinzu kam noch die ungewohnte "Minnihalle" in Niederbachem.
Nur im zweiten Satz kam Hoffnung auf, nachdem der erste Satz komplett verschlafen wurde. Mit sehr guten Aufschlägen machten die um 8 - 10 Jahre älteren Leuscheiderinnen dieser Hoffnung schnell ein Ende. Auch eine Umstellung im 4. Satz brachte nur kurzzeitig eine Verbesserung. Letztendlich wurden die Mädchen unter Wert geschlagen. Es sollte dieses mal nicht sein. Abhaken und nach vorne schauen.
Spieltag 17./18.Dezember 2011
Zwei glatte Siege und ein Krimi
SV Wachtberg – KT 43 Köln II 3:1 (25:17, 18:25, 25:19, 25:18)
Ungefährdet errangen die Landesligadamen 2 Punkte gegen den Abstieg gegen die Zweitvertretung des KT Köln. Nur im zweiten Satz als die Wachtberger Damen sich eine kleine mentale Auszeit nahmen, konnten die Kölnerinnen ihr Spiel aufziehen. In den anderen Sätzen war die Mannschaft hellwach, und gewann das Spiel souverän.Damit stabilisieren sich die Wachtbergerinnen im Mittelfeld auf dem 6. Tabellenplatz und überwintern auf einem nichtabstiegsplatz.
SV Wachtberg II - Troisdorfer LG 3:0 (25:14, 25:12, 25:12)
Gegen den Tabellenletzten hatte die Wachtberger Nachwuchsmannschaft keinerlei Probleme. Die Troisdorfer waren zu keiner Zeit in der Lage den Erfolg der zweiten Mannschaft zu gefährden. Zu harmlos waren die Aktionen der Damen aus Troisdorf. Die Wachtberger erzielten durch druckvolle Aufschläge und gezielte Angriffsbälle Punkt um Punkt. Mit 8:4 Punkten überwintern die Mädchen auf dem 2. Tabellenplatz.
Meckenheimer TuS - SV Wachtberg III 2:3 (22:25, 25:19, 25:21, 21:25, 14:16)
Einen waren Krimi bescherte die dritte Mannschaft den mitgereisten Eltern und ihrem Trainer. Nachdem die vier ersten Sätze relativ ausgeglichen verliefen und schöne Ballwechsel auf beiden Seiten zeigte, ging das Spiel in den Tiebreak. Der Wachtberger Trainer versuchte seine sehr junge Mannschaft auf diese Situation einzustellen, da der Tiebreak bekanntlich seine eigenen Gesetze hat. Die Meckenheimer Damen bewiesen jedoch mehr Routine und gingen bis zum Seitenwechsel mit 8:1 in Führung. Nach der schon zweiten Auszeit der Wachtberger stand es nach 11:2 dann 12:5 für Meckenheimer. Beim Stande von 14:9 kam Nicole an die Angabe. Alle in der Sporthalle, inclusive des Wachtberger Trainers (wie er später zugab) warteten auf den verwandelten Matchball durch Meckenheim. Doch die Wachtberger Nachwuchsvolleyballer wollten das Spiel nicht verlieren. Mit unbändiger Willenskraft und Nervenstärke, allen voran Nicole an der Angabe, jeder Aufschlag trieb die Meckenheimer sofort in die Devensive, erzielten sie Punkt um Punkt. Jeder zurückkommende Ball wurde vom Boden gekratzt. Auch die von den Meckenheimern genommen Auszeiten, mit dem Ziel die Wachtberger nervös zu machen, hatte keinen Erfolg. Und plötzlich hieß es 16:14 Wachtberg. Die Mädchen lagen sich überglücklich in den Armen und die Fans feierten. Der Krimi hatte ein gutes Ende genommen. Punktgleich mit dem Zweitplazierten stehen die Mädchen auf Platz 4.
Spieltag 26./27. November
Wachtberger Volleyballdamen mit Sieg und Niederlagen
TSV Bayer Leverkusen – SV Wachtberg 3:0 (25:20, 25:20, 25:12)
„Das Ganze kann man nur abhaken und sich aufs nächste Spiel konzentrieren.`, so der Trainer nach der 0:3 Niederlage gegen Bayer Leverkusen. Schade, denn eigentlich hatte man sich mehr erhofft. Konnte man noch in einem Vorbereitungsturnier Leverkusen schlagen, so fehlte es heute anscheinend an allen Enden. Lediglich im ersten Satz konnten die Wachtbergerinnen bis zum 15:15 gut mithalten. Dann folgte aber eine Phase von Unkonzentriertheit in der Annahme, so dass am Ende Leverkusen mit 25:20 gewann. Im zweiten Satz lief man einen schnellen Rückstand von 2:7 den ganzen Satz hinterher. ‚Hier haben lediglich einmal bewiesen, dass wir es ernst meinen. Verloren dann aber seltsamerweise wieder den Faden.` Der Trainer bezieht sich dabei auf die Phase, in der man aus einem Rückstand von 9:13 wieder auf 13:13 herankam. Am Ende gewann Leverkusen wieder mit 25:20. Alle Hoffnungen auf ein Aufbäumen im dritten Satz wurden dann aber leider wieder schnell zu Nichte, nachdem Leverkusen keinen Zweifel daran ließ, wer Herr im Haus ist. ‚Wir hatten heute in fast allen Bereichen ein sehr schwarzen Tag erwischt. Aber so ist es nunmal. Wir werden das analysieren und anschließend die nötigen Konsequenzen ziehen.‘ so ein ziemlich angesäuerter Trainer aus Wachtberg nach dem Spiel. Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt den Damen nicht. Demnächst geht es gegen die Damen vom TV Refrath und da muss auf jeden Fall mehr investiert werden, um nicht das gleiche Schicksal zu erleiden.“
SV Leuscheid – SV Wachtberg II 3:2 (26:24, 22:25, 20:25, 25:15, 25:12
Die zweite Damenmannschaft musste nach Leuscheid, und knüpfte an das Tiebreakspiel vom letzten Wochenende an und spielte wieder 5 Sätze. Diesmal leider nur mit dem besseren Ausgang für die Gegner. Dabei fing das Spiel gutan. Im ersten Satz waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, bevor sich Wachtberg in den Sätzen 2 und 3 einen Vorsprung verschaffen konnte. Mit guten druckvollen Aufgaben und schönen Angriffsbällen wurden die Leuscheider unter Druck gesetzt. Und die Durchgänge 2 und 3 gewonnen. Diese Konzentration konnten die Wachtberger jedoch nicht mit in den 4. Satz nehmen und dieser ging sang und klanglos verloren. Auch das Aufbäumen im Tiebreak nutzte nichts mehr. Knapp ging das Spiel an die Damen aus Leuscheid. Im nächsten Spiel gegen den Vorletzten aus Hennef sieht das Ergebnis sicher wieder positiver aus.
SV Wachtberg III – Sieglarer TV 3:1 (25:23, 16:25, 25:21, 27:2)
Die Ehre des Spieltages retteten die jüngsten Wachtberger Volleyballdamen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurden die vor dem Spieltag punktegleichen Sieglarerinnen mit 3:1 besiegt. Im ersten Satz zeigten die Mädchen selbstgewusst, dass sie hier gewinnen wollten. Die Führung im ersten Satz hielt die ganze Zeit und knapp wurde dieser dann auch gewonnen. Ein ganz anderes Bild zeigte sich im zweiten Satz. Ganz schnell lag man mit 0:6 hinten und die Mannschaft fand ihren Spielfluss den ganzen Satz über nicht. Folgerichtig gewann Sieglar mit 25:16. Scheinbar fand der Trainer vor dem 3. Satz die richtigen Worte und die richtige Aufstellung, denn schnell gingen die Wachtberger in Führung. Eine Einwechslung beim Stand von 18:8 lähmte die Mädchen jedoch urplötzlich und Sieglar kam Punkt um Punkt näher heran. Letztendlich wurde der Satz jedoch souverän geholt. Im 4. Satz dann gab es ein Kopf an Kopf rennen beider Mannschaften. Wie so oft, lagen die Wachtberger wieder mit 6 Punkten im Hintertreffen, bevor sie sich an ihre Stärken erinnerten und den Kampf aufnahmen. Trotzdem hatte Sieglar beim Stand von 23:24 einen Satzball, den Wachtberg jedoch Abwehren konnte. Unter großem Jubel versenkte Isabel Maisack dann zum 27:25 den zweiten Wachtberger Matchball. Die Mädchen stehen nun auf dem zweiten Tabellenplatz. Am nächsten Wochenende kommt es zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer TV Rosbach.
Spieltag 19./20. November
Wachtberger Volleyballer veranstalten Tiebreak-Krimis
SV Wachtberg – TuS Mondorf 2:3
Ein wirklich spannendes Spiel lieferten am 5. Spieltag die Volleyball-Damen des SV Wachtberg gegen den Tabellenführer der Landesliga aus Mondorf ab. Beide Mannschaften kämpften auf Augenhöhe und so konnte am Ende der TuS Mondorf das Spiel im Tiebreak für sich entscheiden. ‚Wir hätten hier heute bestimmt auch den Sieg verdient gehabt. Aber wir können sehr stolz darauf sein, den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben.`, so der Trainer des SV Wachtberg. Und in der Tat tat sich der Tabellenführer, der bis dato insgesamt lediglich zwei verlorene Sätze auf dem Konto hatte, schwer gegen den Aufsteiger aus Wachtberg. Der erste Satz war lange Zeit ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich so richtig absetzen. Bis sich am Ende die Damen des SV Wachtberg beim Stande von 18:18 mit gelungenen Aktion am Netz einen kleinen Vorsprung auf 21:18 und einen Satzball beim Stande von 24:19 erkämpften, so kam Mondorf doch noch zu drei Punkte. Erst nach einer Auszeit konnte man den Sack dann endlich zu machen und nach 23 Minuten überraschend den gewonnen Satz feiern. Der zweite Durchgang verlief dann leider nicht so erfreulich. Mondorf hatte die Wachtbergerinnen nun durch eine offenbar taktische Umstellungen ganz schön unter Druck gesetzt. ‚ Das nehme ich auf meine Kappe. Da ich habe zu spät Gegenmaßnahmen eingeleitet.‘, entschuldigt sich der Trainer. Die Mondorfer Damen ließen den Wachtbergerinnen keine Möglichkeit des Spielaufbaus. Der Satz war dann nach bereits 17 Minuten mit 10:25 beendet. Es stand nun 1:1 nach Sätzen. Endlich in der Satzpause konnte der Trainer dann seinen Damen die ersehnten Gegenmaßnahmen noch einmal deutlich machen. Das Ganze verlief dann im dritten Satz sehr vielversprechend. Nun kam man selbst wieder zu mehr Spielanteilen und konnte den Gegner wieder unter Druck setzen. Man erspielte sich eine 16:12 bzw. eine 21:14 Führung und gewann den Satz am Ende mit 25:19. ‚Da habe ich meinen Mädels gesagt, dass sie es nun selbst in der Hand haben, hier einen Überraschungssieg einzufahren.‘, so der Trainer. ‚Doch dieser Druck war dann wohl doch etwas zu groß.‘ Der vierte Satz verlief bis zum 14:12 sehr vielversprechend, doch dann haben die Damen aus Wachtberg irgendwie den Faden verloren. Mondorf zog an Wachtberg mit einer Serie von Bällen vorbei und gewann diesen Satz mit 25:18. Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Die Wachtbergerinnen begannen etwas nervös, Mondorf dagegen routinierter, so dass Mondorf schnell mit 6:3 und 10:6 führte. Mit starken Selbstvertrauen konnte man zwar noch bis auf 10:11 verkürzen doch am Ende gewann Mondorf diesen Satz und das Spiel. ‚Wir haben heute wieder viel erlebt. Zwischen Freude und Kopfschütteln war wieder alles dabei. Ich sehe uns auf einem guten aber noch beschwerlichen Weg in der Landesliga.‘ resümiert der Trainer des SV Wachtberg. Tja, das nächste Ziel heißt Bayer Leverkusen. Ein starker Gegner. Mal schauen, ob hier endlich vielleicht mal wieder ein Sieg nach Hause gebracht werden kann.“
Meckenheimer TuS – SV Wachtberg II 2:3
In Meckenheim fand das Lokalderby zwischen Meckenheim und der Wachtberger Zweitvertretung statt. Die Wachtberger kamen besser in die Begegnung. Wurde der erste Satz noch knapp mit 30:28 gewonnen, stellte das 25:12 in Satz 2 schon einen Leistungsunterschied dar. Jetzt musste nur noch der dritte Satz nach Hause geschaukelt werden, und das war scheinbar das Problem der jungen Wachtbergerinnen um Spielertrainerin Alice Heinrich. Unkonzentriert und leichtfertig wurden die Angriffschancen vergeben. Dadurch wurde die eigene Mannschaft immer nervöser und die Meckenheimer Damen wieder stark gemacht. Folgerichtig gingen die Sätze 3 und 4 mit 25:17 und 25:20 an die Nachbarn aus der Rosenstadt. Wie die Wachtberger Trainerin den Schalter vor dem 5. Satz wieder auf Sieg stellen konnte, wusste sie nach dem Spiel nicht mehr. Der Jubel war nach dem 15:5 riesengroß auf Wachtberger Seite. Mit jetzt 4:2 Punkten, liegt die Mannschaft im oberen Mittelfeld der Tabelle
SV Wachtberg III – Hennefer TV III 3:2
Im Anschluss schlug die jüngste Wachtberger Damenmannschaft gegen den Hennefer TV III auf. Im Gegensatz zu den Wachtbergerinnen, die mit ihrem Alter von 13 Jahren alle noch die Schulbank drücken, standen auf Hennefer Seite erwachsene Frauen auf dem Platz. Doch davon wie immer Unbeeindruckt, veranstalteten die Mädchen ein wahres Aufschlagsfeuerwerk und beendeten Satz kurz und schmerzlos mit 25:12. Diese Spannung lies sich jedoch nicht aufrecht halten und bedingt durch viele Unsicherheiten und Abstimmungsprobleme gingen die Sätze 2 und 3 mit 25:23 und 27:25 an die Damen aus Hennef. Am Wachtberger Trainer war es nun die Köpfe der Mädchen wieder frei zu bekommen und sie an ihre Stärken zu erinnern. Scheinbar ist ihm das gut gelungen, denn ungefährdet wurde die nächsten Sätze mit 25:14 und 15:7 gewonnen und die jungen Wachtbergerinnen führten ihren Siegestanz auf. Mit ebenfalls 4:2 Punkten stehen sie in der Tabelle knapp hinter der Spitze.
Spieltag 22./23. Oktober 2011
Last Minute-Sieg gegen Hennef
SV Wachtberg - Hennefer TV 3:2
„Tot geglaubte Leben länger. So kann man das Spiel der 1. Volleyball-Damenmannschaft des SV Wachtberg vom 3. Spieltag kurz und präzise charakterisieren. Denn was hier wieder an Dramatik geboten wurde, war nichts für schwache Nerven. „Wir hatten uns einiges ausgerechnet gegen Hennef, zumal die Mannschaft größtenteils noch aus der Mannschaft der letzten Saison bestand und wir in diesen Spielen immer eine sehr gute Leistung gezeigt hatten. Aber diesmal blies uns der Wind ganz schön ins Gesicht“, so der Trainer des SV Wachtberg.
Die Mannschaft musste gegen den TV Hennef auf zwei etatmäßige Mittelangreifer verzichten, da diese wegen Studium und Krankheit verhindert waren. Aus diesem Grund bekam ein Saison-Neuzugang aus Gemünd erstmals die Chance auf dieser Position ihre Stärke unter Beweis zu stellen. Der SV Wachtberg begann das Spiel recht nervös. Zu viele Eigenfehler ergaben am Ende ein 20:25 für Hennef. „Wir hatten doch mehr Schwierigkeiten als erwartet, nicht nur mit dem Gegner sondern auch mit uns selbst. Es fehlte die notwendige Stabilität in der Abwehr, um hier ausgeglichener agieren zu können.“, so der Trainer der Damen. Das setzte sich im zweiten Satz dann teilweise weiter fort, aber man fand immer besser ins Spiel. Vor allem über die Außenpositionen konnte man sich vermehrt durchsetzen. Dennoch führten wieder zu viele unnötige Eigenfehler zu Punktverlusten, die am Ende fehlten. Hennef gewann den zweiten Durchgang knapp mit 28:26 und so stand man mit 0:2 nach Sätzen mit dem Rücken an der Wand. „Zu diesem Zeitpunkt des Spiels haben glaube ich viele –auch vielleicht ein paar Zuschauer- nicht mehr an uns geglaubt. Aber wir haben in dieser Phase wieder starken Charakter gezeigt.“ Mit dem nötigen Willen ging es dann in den dritten Satz. Schnell hatte man sich eine 16:8 Führung erkämpft. Vor allem schien die Abstimmung innerhalb der Mannschaft weiter Fortschritte zu machen, genau die, die sie am Anfang vermissen ließ. So wurde dieser Satz am Ende verdient mit 25:20 gewonnen. Im vierten Satz spielten beide Mannschaften auf hohem Niveau. Keine Mannschaft konnte sich so richtig absetzen. Erst zum Ende waren die Wachtberger Damen wohl nervenstärker und gewannen 25:22. Nun war alles wieder offen und alles möglich. Der entscheidende fünfte Satz begann zunächst aber nicht so gut wie die letzten beiden Sätze endeten. Einem Rückstand von 2:5 hinterher laufend und beim Seitenwechsel von 5:8 sah vieles wieder danach aus als wären alle Mühen umsonst. Doch die Damen des SV Wachtberg schafften anschließend vier Punkte hintereinander und während Hennef bei 11 Punkten keinen Punkt mehr machte, gewann der SV Wachtberg am Ende mit 15:10 den Satz und das Spiel. „Wir fanden aufgrund der Umstellung lange Zeit nicht ins Spiel. Gepaart mit zu vielen Eigenfehlern haben wir uns somit das Leben lange sehr schwer gemacht. Zum Glück verbesserte sich die Feldverteidigung und vielleicht haben wir am Ende sogar etwas mehr den Sieg gewollt als Hennef.“ Lautete das Fazit von Trainer Riebau. Tja, so kann es gehen. Mit zwei Siegen und einer Niederlage nach drei Spieltagen hat der SV Wachtberg jetzt schon das Saisonziel der Hinrunde erreicht. Und wer weiß, vielleicht geht ja gegen die anderen Gegner noch mehr…“
Spieltag 15./16.10.2011
Nur die Dritte Erfolgreich
SV Wachtberg I – MTV Köln II 2:3
Mit einem am Ende doch knappen 2:3 nach Sätzen verlor die 1. Damen-Mannschaft des SV Wachtberg am Wochenende ihr Spiel gegen den MTV Köln II. „Wir können hier mit erhobenen Hauptes aus der Halle gehen. Bei so einem Spielverlauf wäre sicher ein Sieg wunderschön und eine Überraschung gewesen. Aber es hat gezeigt, dass wir mit viel Engagement auch viel erreichen können.“, so der Trainer. Im ersten Satz hatten die Damen wohl zu viel Respekt vor dem Gegner, so dass dieser recht schnell nach 15 Minuten mit 11:25 an Köln ging. ‚Hier war während des gesamten Satzes gedanklich keiner auf seinem Posten. Das hat man gemerkt; und so musste der Trainer in der Satzpause wohl bei all seinen Spielerinnen einen mentalen Neustart vornehmen. Denn der zweite Satz lief dann wesentlich runder als der erste. Hier lag man bis zur Mitte des Satzes sogar in Führung, wurde aber dann beim Stand von 17:15 eingeholt und verlor den Satz schließlich mit 18:25. Als dann im dritten Satz alles nach einer 0:3 Niederlage aussah, denn der SV Wachtberg lag schon mit 8:14 zurück, schienen die Kölnerinnen wohl mit den Gedanken auch schon in der Kabine zu sein. Immer mehr erfolgreiche Möglichkeiten erspielten sich die Wachtberger Damen und sie waren nun scheinbar richtig warm gelaufen. Beim Stand von 19:20 wurde Köln eingeholt und man sicherte sich am Ende den dritten Satz mit 25:22. Mit diesem Schwung ging es dann in die vierte Runde. Die Kölnerinnen wohl immer noch konsterniert vom Aufbäumen der Wachtbergerinnen fanden im vierten Satz anfangs nicht so richtig ins Spiel. Schnell spielte der SV Wachtberg sich eine 14:7 Führung heraus. Zum Ende wurde es dann noch einmal spannend als Köln immer näher rückte. Dennoch behielt man mit 25:20 am Ende die Nerven und gewann den vierten Satz. „Köln war dann im fünften Satz einfach abgezockter als wir. Da fehlt uns sicherlich noch ein wenig Erfahrung. Aber der Spielverlauf hat gezeigt, dass wir uns gegen niemanden verstecken brauchen hier in der Landesliga.“, resümierte der Trainer. Volle Aufmerksamkeit sollten die Spielerinnen aber gleich von Beginn an auf das nächste Spiel legen. Da geht es gegen den Mitaufsteiger TV Hennef. Und da ist eigentlich ein Sieg eingeplant.
TV Rosbach – SV Wachtberg II 3:1
Ersatzgeschwächt, mit nur 6 Spielerinnen fuhren die Wachtbergerinnen zum TV Rosbach. Die Wachtberger A-Jugendlichen, schlugen sich gegen den vermeintlichen Staffelfavoriten achtbar. So konnte sogar der 2. Satz mit einer tollen Leistung gegen die wesentlich älteren und erfahrenen Rosbacherinnen mit 25:18 gewonnen werden. In den Sätzen 3 und 4 spielten die Damen aus dem Bergischen Land ihre ganze Routine aus und gewannen mit 25:18 und 25:13. Am nächsten Spieltag kommt es zum Lokalderby gegen den Meckenheimer TuS. In diesem Spiel sollte wieder wesentlich mehr drin sein.
SV Wachtberg III – Troisdorfer LG 3:0
Nachdem junge Wachtberger Dritte (Durchschnittsalter 13 Jahre) ihr erstes Damenspiel gegen die eigene Zweitvertretung absolviert hatte, stand dieses Wochenende der erste unbekannte Gegner im Erwachsenenspielbetrieb auf der anderen Netzseite. Mit viel Begeisterung aber auch ein bisschen Nervosität wurde das Spiel angegangen. Der Gegner war doppelt so alt und doppelt so kräftig, aber wie sich schnell herausstellte auch technisch und spielerisch schlechter. Im ersten Satz machte den Wachtbergerinnen die eigene Annahme in der doch recht kleinen Halle mehr zu schaffen als die Angriffe der Gegner und man sicherte Sich den Sieg mit 25:23 doch recht knapp. Im zweiten Satz wurden die Aktionen immer sicherer und die Troisdorfer hatten den druckvollen Aufschlägen nicht viel entgegenzusetzen. Mit 25:14 war das schon ein kleiner Klassenunterschied. Im dritten Satz, war der Widerstand dann ganz gebrochen und die Troisdorfer ergaben sich beim 25:8 in ihr Schicksal. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie den Einstieg in den Erwachsenenvolleyball geschafft hat, der für junge Jugendmannschaften nicht immer einfach ist. Selbst die höhere Netzhöhe wurde super verkraftet. So kann es weiter gehen.“ Meinte der zufriedene Trainer.
Nach den Ferien geht es dann gegen die dritte Mannschaft vom Hennefer TV. Für die jungen Mädchen, ein weiteres Abenteuer.
Spieltag 25.09.2011
Die Saison beginnt
SV Wachtberg I – SV RW Röttgen II 3:1
Mit großer Spannung starteten die Wachtberger Damen nach einer guten Vorbereitung; neben verschiedenen Testspielen und Vorbereitungsturnieren stand auch das erste Mal ein Trainingslager auf dem Programm; in ihre erste Landesligasaison. Das hier der Mitaufsteiger aus Röttgen der Gegner war, machte das Unternehmen jedoch nicht leichter, stand man damit doch schon etwas unter Erfolgsdruck. Die Wachtberger starteten furios in den ersten Satz und spielten die Damen aus Röttgen quasi an die Wand. Mit 25:12 wurde der Satz gewonnen. Auch der zweite Satz ging mit 25:22 an Wachtberg. Nachdem Röttgen besser ins Spiel kam und den Dritten Durchgang mit 25:20 gewinnen konnte, sicherten sich Wachtberg mit dem 25:22 im 4.Satz die ersten 2 Punkte in der Meisterschaft. So kann es weiter gehen auf dem Weg zum Klassenerhalt.
SV Wachtberg II – SV Wachtberg III 3:1
Gleich am ersten Spieltag kam es in der Bezirksklasse zum Duell der beiden Wachtberger Nachwuchsmannschaften. Die Zweitvertretung ging als klarer Favorit in die Begegnung. Obwohl es sich hierbei um die aktuelle A-Jugend des SV Wachtberg handelt, sind die Mädchen trotzdem noch 5 Jahre älter als die Spielerinnen der 3.Mannschaft. Hierbei handelt es sich um die C-Jugend, die im Erwachsenenbereich Erfahrungen sammeln soll.
Die 2.Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle auch sofort gerecht und gewannen die ersten beiden Sätze mit 25:18 und 25:21. Im 3. Satz kämpften sich die jungen Mädchen der 3.Vertretung ins Spiel zurück und gewann unter großem Jubel mit 27:25. Im 4. Satz wurde dann sogar eine 18:8 Führung herausgespielt, bevor die mangelnde Spielerfahrung sich bemerkbar machte und der Satz doch noch mit 25:27 verloren wurde. Für die 2. Mannschaft ein Pflichtsieg, für die 3. ein tolles Ergebnis, bei dem mit etwas Glück sogar eine noch größere Überraschung möglich gewesen wäre.
