Volleyballer gehen wieder auf Punktejagd
Die Volleyballabteilung des SV Wachtberg hat zur Zeit ca. 150 Mitglieder und nimmt im Erwachsenenbereich mit 3 Damen- und 2 Mixedmannschaften am Spielbetrieb des Westdeutschen Volleyballverbandes teil. Im Jugendbereich spielen 7 Mädchen- und 2 Jungsmannschaften. Außerdem gibt es noch eine Mixed-Hobbygruppe sowie eine Bambine-Trainingsgruppe.
Die Wachtberger Volleyballer suchen ständig Nachwuchs und Verstärkung. Bei Interesse, unbedingt anrufen. Wir bieten für jede Spielstärke, ob Leistungsspieler oder Anfänger, und für jedes Alter, ob Grundschüler oder das reifere Alter, die richtige Mannschaft.
Einfach anrufen.
0228-348639 Michael Lämmel.
38 Jahre Volleyball in Wachtberg
Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht, bereits im Jahr 1974 fanden sich im Sog der olympischen Spiele München Volleyballinteressierte in Wachtberg zusammen.
Kurz darauf nämlich ihm Jahr 1977 wurde es dann offiziell und die Volleyballabteilung des SV Wachtberg ging an den Start.
Innerhalb kürzester Zeit konnte der erste Volleyballabteilungsleiter Günther Gräfe bereits auf die stolze Anzahl von 50 Mitgliedern blicken. Im Jahr 1980 wird Günther Gräfe in seinem Amt von Norbert Vilz abgelöst und Edgar Terhorst wird als Trainer verpflichtet.
Mit diesen beiden Wachtberger Volleyball Urgesteinen erlebt die Abteilung ihren ersten Höhenflug und etabliert sich für die nächsten 30 Jahre im Volleyballkreis Bonn.
Zwischen 1980 und 1990 nimmt der SV Wachtberg verstärkt mit den unterschiedlichsten Mannschaften am Spielbetrieb des Westdeutschen Volleyballverbandes teil und auch die ersten Jugendmannschaften werden mit großem Erfolg gegründet, was zur Folge hatte, dass Trainer Edgar Terhorst als Abteilungsleiter verpflichtet wird und Christine Bachem erste Abteilungsleiterin wird.
Im Jahr 1992 folgt Christiane Lohmer als weitere Abteilungsleiterin und auch Michael Lämmel steigt im Jahr 1996 als Abteilungsleiter auf. Aus sportlicher Sicht sind die Jahre bis 2000 enorm erfolgreich, denn sowohl die ersten Herren- als auch die ersten Damenmannschaften steigen in die Bezirksligen auf.
Nach den so erfolgreichen Jahren ebbt nun leider das Interesse am Volleyballspiel ab und die Abteilung muß leider immer mehr Mannschaften vom Spielbetrieb abziehen. Eine Herrenmannschaft gibt es bereits seit 2003 nicht mehr und auch die Damenmannschaften beginnen sich aufzulösen.
Die Mitgliederzahl sank auf unter 40 und die Abteilung dümpelte vor sich hin.
Da es so nicht weitergehen kann beschließen die Verantwortlichen die Jugendarbeit zu verstärken, um somit wenigsten diese Abteilung am Leben zu halten. Das neue Konzept geht glücklicherweise auf und immer mehr Jugendliche strömen wieder in die Volleyballabteilungen.
Besonders im Frauen und Mädchenbereich boomt der ewig junge Sport, so dass bedingt durch zu wenigen Trainingsmöglichkeiten glücklicherweise eine Kooperation mit dem Amos-Comenius Gymnasium geschlossen wurde.
Auch im Mixed-Bereich werden Mannschaften und Trainingsgruppen gegründet, so dass die Mitgliederzahl wieder stabilisiert werden konnte.
William G. MorganGeschichte des Volleyballspiels
Vorläufer und Entwicklung
Als Vorläufer des Volleyballs kann man alleFormen des Hin- und Rückschlagspiels bezeichnen, die es bereits bei den Römern und den Azteken gab.
Zur Entwicklung des eigentlichen Volleyballspiels kam es aber erst in der Neuzeit. Im Jahr 1895 entwickelte William G. Morgan ein Spiel, das Elemente von Basketball, Handball, Tennis und Baseball verband. Sein sogenanntes "Mintonette", das spätere Volleyball, sollte eine Sportart für Geschäftsmänner werden, also ein Spiel das weniger anstrengend ist als zum Beispiel Basketball.
Der Name Volleyball kommt von dem englischen Wort "volley", das ursprünglich "feuern" bedeutete. Während einem Demonstrationsspiel soll ein Zuschauer zu Morgan gesagt haben, daß es so aussehe als würde der Ball über das Netz gefeuert. Daher wäre der Name Volleyball besser angebracht als Mintonette.
Inzwischen hat das Wort "volley" durch das Spiel Volleyball zusätzliche Bedeutungen erlangt. Heute heißt es vor allem "einen Ball ohne Bodenberührung spielen".
Zeittafel
Das erste Volleyballspiel wurde am 7. Juli 1896 in einem Tunier in Springfield von Alfred T. Halstead veranstaltet.
Im Jahr 1900 wurde ein Spezialball für Volleyball entwickelt, gleichzeitig fand erstmals ein Volleyballspiel außerhalb der USA, nämlich in Kanada, statt.
Ab 1905 breitete sich Volleyball über den ganzen amerikanischen Kontinent aus.
1910 erreichte Volleyball in China erstmals Asien,
1914 hielt es über England in Europa Einzug.
Bis 1920 wurden Spielregeln und Taktiken entwickelt, von denen viele bis heute erhalten blieben.
1922 fanden in den USA die ersten nationalen Meisterschaften des YMCA (Young Men's Christian Association) in Brooklyn statt. 27 Teams von 11 Bundestaaten nahmen daran teil.
Erst 1936 wurde das Spiel Volleyball in Deutschland aus dem Baltikum eingeführt und auch erstmals in der Ausbildung einer deutschen Universität in Berlin unterrichtet.
1947 gründeten elf europäische Länder außerdem Uruguay, Ägypten und die USA, nicht aber Deutschland, den Internationalen Volleyball-Verband (FIVB).
Bereits 1948 fanden die ersten Beachvolleyball-Wettkämpfe,
1949 die ersten Volleyball-Weltmeisterschaften in Prag statt.
1955 wurde der Deutsche Volleyballverband gegründet und die Oranisationsstruktur ausgebaut.
Nachdem Volleyball 1957 in Sofia dem Internationalen Olympischen Komitee vorgestellt wurde, wurde es 1964 bei den Olympischen Spielen in Tokio erstmals als olympische Sportart mit Männer- und Frauenmannschaften ausgetragen.
1987 wurden vom FIVB Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften eingeführt.
1990 wurde eine Weltliga gegründet.
1995 feierte das Spiel Volleyball bereits seinen hundertsten Geburtstag
1996 wurde dann auch Beach-Volleyball zu einer Olympischen Disziplin.
Regelwerk
Auch das Regelwerk von Volleyball entwickelte sich erst mit der Zeit.
Die erste Beschreibung des Spiels erschien zwar bereits 1896, zu diesem Zeipunkt waren aber noch längst nicht alle Regeln festgesetzt.
1897 erschien das erste Regelwerk mit 10 Paragraphen.
Da die gesamte Entwicklung des Regelwerks jedoch äußerst langwierig ist, will ich jetzt nur auf die wichtigsten Punkte eingehen.
Die Netzhöhe zum Beispiel betrug ursprünglich 2,13 m, 1912 wurde sie auf 2,28 m, 1916 schließlich auf die auch heute noch üblichen 2,43 m erhöht.
Die Maße des Spielfelds änderten sich ebenfalls: Die Spielfeldbreite wurde im Laufe der Zeit von 10,66 m auf 9,14 m reduziert.
Die Angriffslinie wurde erst 1937 in der UdSSR erfunden.
Und selbst die heute so selbstverständlich Spielregeln gab es nicht schon immer. So wurden Regeln wie das Verbot des Dribbelns, die Rotation, die drei erlaubten Ballberührungen pro Spielzug, sowie die Erlaubnis zum Blocken und andere wichtige Regeln erst mit der Zeit eingeführt.
